Meine zwei Heimaten

Freitag, 15.05.2015

Von Sara habe ich mich schon letzte Woche verabschieded, sie ist mit Christian nach zwei Tagen Banff in richtung Vancouver auufgebrochen und wird mit ihrem Vater nun hoch zum Yukon fahren. 

Nun ist es so weit und ich bin sehr bald wieder zuhause in Deutschland. Der Ort an den ich mich besonders am Anfang zurückgewünscht habe und an dem ich jetzt schon fast nicht mehr sein möchte, muss ich doch dadurch einen der schönsten Orte der Welt verlassen der in sieben  Monaten mein Zuhause geworden ist. Der durch die Freunde die ich dort hatte sowie die Freiheit die ich bessen habe, die vielleicht schönste Zeit in meinem Leben war. Doch liegt auch ein ständiger Wandel im Ort vor und fast alle meine Freunde haben diesen Platz schon verlassen. Das Leben das wir führten war zwar schön aber nichts was ein dauerhaftes Leben darstellen könnte. 

Ein letztes mal konnte ich die wunderschöne Landschaft bewandern und im Hostel neue Bekannte machen. Ich spreche natürlich von Banff in den Rocky Mountains.

In meiner letzten Woche habe ich viele meiner alten Freunde wiedergesehen und die Woche noch einmal in vollen Zügen genutzt. Ich war einige male wandern und konnte durch das fast immer schöne Wetter auch ein wenig die Sonne genießen, von welcher ich dieses Jahr durch den langen Winter wenig abbekommen hatte. Auch in meiner alten Staff accommodation war ich einige male abends und musste feststellefeststellen, dass sich durch die neuen Leute vieles geändert hatte. Durch einen Zufall wurde der Aufenthalt in Banff jedoch günstiger als ich es erwartet hatte. Passender Weise waren Inge und Ernst, meine deutschen Bekannten in Banff noch vor Ort. So stattete ich ihnen am Samstag noch einen Besuch ab, nachdem Sara und Christian am morgen abgefahren waren. Inge bot mir an diesem Abend an, dass ich bei ihnen im Haus auf einem extra Bett auf der Veranda draußen übernachten könne. Dieses Angebot kam mir sehr gelegen, konnte ich doch so sehr viel Geld sparen und hatte außerdem eine schöne und emtspannte Unterkunft. So wohnte ich ab Montag bei Inge und Ernst und nachdem am Mitttwoch auch Inge nach Silverton abgefahren war, hatte ich das Haus für mich selbst. Eine sehr Entspannte Erfahrung, achtete ich jedoch auch darauf alles sehr ordentlich zu hinterlassen. 

Alles in allem hatte ich in Canada eine der schönsten Zeiten meines Lebens und nach einer etwas schwierigeren Anfangszeit so viel Spaß und Abwechslung wie nie zuvor. Nicht, dass ich vorher viel vermisst hatte und mit meinem Leben sehr zufrieden war und es auch rückblickend noch bin. Gerne kehre ich in meine alte Heimat zurück. Doch auch hier wird es nicht mehr das selbe sein, viele meiner Freunde sind zum studieren weggezogen und auch ich muss mir in Deutschland zum studieren umziehen. Natürlich freue ich mich schon auf die neue Aufgaben und Probleme die es zu lösen gilt. Genau so auch auf meine Familie, Großeltern und Freunde. Ich glaube diese freuen sich auf mich so wie auch ich mich auf sie freue. 

Doch dafür muss ich mein momentanes Backpacker Leben aufgeben. Gerade als ich mich so gut daran gewöhnt und zu schätzen gelernt habe. Eine Zeit geprägt durch viel rumreisen und ständig wechselden Schlafplätzen. Eine anstrengende und nicht zu günstige Zeit. Nicht nur das ständige wechseln der Städte ist anstrengend, sondern auch die ständig neuen Bekanntschaften die es zu machen gilt. Dabei hatte ich das Glück absolut nette und tolle Leute aus allen Ländern kennenzulernen. Wenn man als Traveler einen Ort verlässt, ist es ein weiterer kleiner Abschied von einer Stadt an der man ein kleines Stück von sich selbst lässt, gebunden durch neu gewonnene Freunde. 

Ich verlasse zu Canada zu einem Zeitpunkt einer der schönsten Zeiten meines Lebens. Der Abschied fällt mir mit Sicherheit nicht leicht, so habe ich schon erwägt die letzte Zeit meines Visas auch auszunutzen. Doch wie es so schön heißt: Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören.

 

Ich werde mit Sicherheit zurück nach Canada kommen.

 

Roadtrip

Donnerstag, 07.05.2015

Hallo zusammen,

 

dies wird vorraussichtlich der vorletzte Eintrag in meinem Blog vor meinem Heimflug. Einen letzten Artikel werde ich  zuhause oder an den letzten Tagen schreiben. 

Doch zuerst möchte ich von einem der letzten Abendteuer in Canada erzählen. Dem Roadtrip von Toronto nach Banff/Vancouver. 

Sara und ich hatten schon vor einigen Wochen auf Facebook nach jemandem gesucht, der ein Auto hat und zum selben Zeitpunkt wie wir die selbe Strecke/Richtung fährt. Gemeldet hatte sich Christian Habel, ein Deutscher der wie wir rumreist, nur mit Auto. Mit diesem verabredeten wir uns, am 2. Mai zusammen von Toronto aufzubrechen. 

In Toronto selbst waren wir davor noch einmal für 3 Nächte und trafen in dieser Zeit einige alte Bekannte sowie machten einge neue Freunde. Mit diesen überwiegend Deutschen, nahmen wir uns für den ersten Mai etwas gemeinsam zu unternehmen. Wie nicht anders zu erwarten, besichtigen wir zuerst die Steam Wistle Brauerei und anschließend fuhren wir mit der Fähre nach Toronto Island. Dort liefen wir zu einem schönen kleinen Strand und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Fotos von diesem folgen natürlich. 

Am 2. fuhren wir dann wie verabredet los und kamen nach 8 Stunden an unserem Tagedziel an, Sault Saint Marie. Dort verbrachten wir die Nacht bei Couchsurfern und spielten am Abend mit diesen Poker. Am nächsten Tag erreichten wir abends Thundebay, dort übernachteten wir bei einer Familie mit 6 Kindern, für die Nacht bekamen wir sogar zwei Zimmer von diesen. 

Auf der Fahrt konnten wir erstaunlicher Weise noch viel Eis und Schnee auf den Seen beobachten. Etwas, was wir im Mai nicht erwartet hatten. 

Von Thunderbay erreichten wir am nächsten Abend Kenora, einem Ort welcher immer noch in Ontaria gelegen war, der selbem Provinz in der auch Toronto liegt. Da wir dort als einzigen Ort auf dem Weg keinen Host hatten, mieteten wir uns ein Motelzimmer. Dieses war überraschender Weise sehr sauber und so hatten wir auch hier einen angehmen Aufenthalt. 

Die Tage waren jeden Tag von vielen Stunden im Auto sitzen geprägt, sodass ich viel Zeit zum lesen hatte und schon in den fünf Tagen 6 Bücher gelesen hatte.

Von Kenora aus erreichten wir nach der vermutlich längsten Fahrt abends Regina einer der größeren Städte in Saskatchewan. Dort übernachteten wir in dem sehr schönen Haus eines in Rente befindlichen Künstlers und hatten eine angenehme Nacht, auch wenn ich auf dem Teppichboden übernachtete. Das Frühstück erstanden wir so oft bei Walmart, einer riesigen amerikanischen Supermarktkette. 

Nun kam für mich schon fast das Ende meines Teils des Roadtrips, da unser heutiges Ziel Calgary war, welches ja schon sehr nah an Banff liegt. Das Bild hatte sich inzwischen von einer See und Waldlandschaft in eine flache weitläufige Prärie verwandelt. Den ganzen Tag verbrachten wir auf einer Staße welche gefühlt nur zwei Biegungen hatte und ansosten praktisch nur gerade aus verlief. Ein sehr eintöniges doch auch sehr beeindruckendes Bild, verdeutlicht es doch die riesige Weite Canadas. In Clagary angekommen übernachteten wir auch hier im Vorort bei einem Couchsurf Host. Den nächsten Tag verbrachten wir in Clagary, war das Tagesziel nur Banff wo ich für eine Woche bleiben würde. Ich konnte, wie vorgenommen ein kleines Mitbringsel für meine Geschwister erstehen.

Zum späten Nachmittag hin kamen wir dann in Banff an, meinem Zuhause in Canada. 

Überfällige Fotos

Donnerstag, 30.04.2015

   

 

Oben sind Fotos aus Quebec zu sehen, unten flogen die Fotos aus Montreal. 

Halifax und zurück nach Toronto

Donnerstag, 30.04.2015

Und schon ist unsere Reise in den Osten fast vorbei und ich befinde mich bereits wieder in Toronto, welches ich als Stadt sogar gerne mag. 

Doch, wie immer, zurück zum Anfang. Von Quebec hatten wir uns aufgrund mangelnder günstiger Alternativen dazu entschieden, den Zug nach Halifax ganz in den Osten Canadas zu nehmen. Mit diesem verließen wir Sonntag Abend Quebec und erreichten nach sehr langen doch nicht zu unbequemen 22 Stunden endlich auch Halifax. Dort zogen wir, da wir keinen Couchsurfing Host gefunden hatten, in das HI. Dieses war zwar nicht zu günstig, aber war gut ausgestattet und hatte eine gute Küche, in der wir dadurch einige male abends kochen konnten. Da wir abends nicht mehr viel tun konnten, verbrachten wir den Abend im Hostel mit einigen Leuten aus unserem Alter. 

Den nächsten Tag verbrachten wir wie üblich mit ersten Erkundungen der Stadt, aber da es doch relativ stark und kalt regnete, kapitulierten etwas eher an diesem Tag. Da jedoch das Maritime Museum abends für umsonst besuchbar war, konnten wir dieses schon an diesem Abend von unserer To-Do Liste abhaken. Den folgenden Tag verbrachten wir weitestgehend bei besserem Wetter mit Erkundungen der Stadt und des Citadel Hill, auf der die Citadelle zur Seeverteidigung gebaut war. Den abend verbrachte ich in einer Bar im der Stand up comedy gezeigt wurde. Den Rest der Woche verbrachten wir zusammen mit neu gewonnen Freunden mit dem Besuch weiterer touristischer Orte wie z.B Peggys Cove. Peggys Cove ist ein malerisches kleines Fischerdorf an der Küste mit wunderschöner Natur und einem bekannten Leuchtturm. Für unseren letzten Abend hatten wir uns vorgenommen auszugehen. Wir feierten bis spät in den Abend und erfreuten uns ein letztes Mal der Gesellschaft unserer neuer Freunde. Den folgenden Sonntag verließen wir dann die schöne Stadt Halifax wieder mit dem Zug in richtung Montreal welches wir nach 22 weiteren Stunden erreichten. 

In Montreal übernachteten wir zwei Nächte bei einem Host und besuchten ein weiteres Mal den botanischen Garten sowie einen kleinen Indoor Zoo, den Biodome. 

Nach Toronto gelangten wir dann gestern mithilfe eines Weiteres Rideshare und verbringen hier drei Nächte, bevor wir mit mit einem weiteren Deutschen unseren Roadtrip nach Vancouver beginnen. Ich werde allerdings nur bis Banff mitfahren und dort in meiner canadischen Heimat meine letzten Tage verbrigen. Von Calgary fliege ich dann zurück. 

Montreal and Quebec City

Samstag, 18.04.2015

Hallo zusammen, 

Ich weiß auch nicht, wie zwischen meinen Blogeinträgen immer so viel Zeit vergehen kann. Fakt ist, dass ich mich schon wieder am Ende unsere Aufenthalts in Quebec City befinden. Ich muss zugeben, die französische Provinz Quebec ist sehr schön und hat sehr schöne Städte. Zum Anfang. 

Nachdem wir in Ottawa einen schönen Tag im Museum hatten und abends noch sehr lecker indisch gegeessen haben, ging es am nächste Morgen mit sogenannten Carsharing (jemand der die selbe Strecke fährt wie man selbst nimmt dich für eine Spritkostenbeteiligung mit) von Ottawa nach Montreal. Dort gut angekommen, suchten wir zuerst das Haus unseres nächsten Couchsurfing Hosts auf. Craig hat eine sehr schöne Wohnung Downtown in Montreal und es war sehr schön bei ihm zu übernachten. Diesen Nachmittag verbrachten wir damit, ein erstes mal durch die Einkaufsstraße zu laufen. In den nächsten beiden Tagen erkundeten wir die Altstadt von Montréal sowie das örtliche Chinatown und weitere Teile der Stadt. Auch durchstöberten wir eine sehr bekannte große Untergrundmall mitten in der Stadt. Dort gab es natürlich einiges zu sehen und wir verbrachten einige Zeit mit der Erkundung dieser. 

Am flogenden Tag besuchten wir einen großen Lebensmittelmarkt namens Jean Talon Market und waren wirklich sehr beeindruckend von der riesigen Auswahl und den vielen Ständen. Es war etwa so wie der St Lawrence Market in Toront. Von dort fuhren mit mit der UBahn in einen kleinen Park in der Stadt und genossen das gute Wetter indem wir in der Sonne Bücher lasen. Am abend gingen wir mit unserem 33 jährigen Host und einem Freund ins Kino und gucken den siebten und letzten Teil von Fast&Furious. Am Sonntag stand etwas besonderes an, im Park auf dem Mont Royal mitten in Montréal fand das erste Tam Tam Event des Jahres statt. Für dieses versammeln sich im Park hunderte bis tausende junge Erwachsene und trinken zusammen im Park und chillen auf dem Graß. Auch gab es wenige hundert Meter entfernt eine Raveparty sowie hatten sich sehr viele Leute mit Trommeln versammelt und spielten zusammen coole Rhytmen. Mein Tag sollte noch nicht zuende sein, denn ich wurde von Craig noch mit zu seinem Cousin mitgenommen. Dort schauten wir uns die erste Folge der Serie Game of Thrones an, eine Serie die ich sehr gerne mag.

Für den folgenden Tag hatten Sara und ich uns vorgenommen, etwas getrennt  voneinander zu unternehmen, da wir ja sonst die ganze Zeit zusammen sind und auch mal etwas Ruhe voneinander brauchen. Da ich ja Tiere sehr gerne mag, hatte ich beschlossen bei wunderschönen Wetter in den Zoo zu gehen. Leider hatte dieser geschlossenen und ich entschied mich durch den nahegelegenden Bontanischen Garten zu laufen. Dieser war auch sehr schön und das schöne Wetter erlaubte mir, ein weiteres Mal in der Sonne zu lesen und mich etwas zu sonnen. 

Der nächste Tag stand ganz in der Weiterreise nach Quebec City. Für diese hatten wir uns vorgenommen, um Geld zu sparen, zu hitchhiken (per Anhalter). Wir schafften es auch wirlich, durch vier freundliche Leute in unserem Ziel anzukommen. Anschließend war schon der Tag um, da es doch etwas gedauert hatte, die Strecke zu überbrücken. Schön der erste Eindruck der Stadt jedoch, versprachhmm dass Quebec die schönste Stadt Canadas ist. Unseren ersten Tag verbrachten wir dann wie schon üblich, mit der Erkundung der Stadt und so liefen wir durch das malerische Quebec. Die Stadt erinnerte mich besonders im lower City Bereich sehr an eine südeuropäische Stadt und hat mich schon in kurzer Zeit Fan dieser Stadt gemacht. Nach diesem schönen Tag, nahmen wir uns für den nächsten Tag vor, an einerbTour des Hostels in welchem wir übernachteten, teilzunehmen. Diese fuhr uns mit dem Bus etwa 10km aus der Stadt zu einem schönen Wasserfall. Auch hier konnte man noch Reste des  Winters erkennen. Auf der Tour lernten wir ein deutsches Paar in unserem Alter kennen, mit welchem wir anschließend auf der alten Stadtmauer die Stadt umrundeten. 

Das war es mit den wichtigen Ereignissen aus Kanada und bis bald, Bilder folgen zeitnah, 

Damian

Fotos Ottawa und Toronto

Montag, 13.04.2015

 

Oben sind einige Fotos aus Toronto bzw den Niagarafällen zu sehen. 

Die unteren Fotos zeigen die Regierungsgebäude in Ottawa sowie die Kirche Notre Dame in Ottawa.

Toronto und Ottawa

Dienstag, 07.04.2015

Hallo zusammen,

 

Schon ist meine erste Woche des wirklichen Reisens vorbei. Viel schneller als ich zuerst erwartet habe sind die 7 Nächte im Hostel "Canadiana Backpackers Inn" in Downtown Toronto vorbei gegangen. 

Alles fing damit an, dass ich die Farm in Perry Sound letzten Sonntag verlassen habe. Nach einer dank neuen Büchern interessanten Busfahrt kam ich nachmittags in der Millionenstadt an und traf im Hostel Sara, welche kurz vor mir eingetroffen war. Nach einer kurzen Begrüßung und einer Zeit zum ankommen entschlossen wir, ein erstes mal in die Stadt zu laufen, um uns etwas zum Abendessen zu gönnen. Mit dabei war ein Kanadier, welcher auch eine Nacht in unserem 6 Personenzimmer verbrachte und welchen eingeladen hatten mit uns zu kommen. Schlussendlich entschieden wir uns dazu, Sushi zu essen und ich muss gestehen, ich komme langsam auf den Geschmack von rohem Fisch. 

Am nächsten  Tag hatten wir uns vorgenommen ein wenig die Stadt zu erkunden und durch einige der enpfohlenen Viertel zu laufen. So durchwanderten wir die Distrikte vom Chinatown sowie Kensington Market ( einem Hippie Viertel mit vielen Obstläden) und liefen auch bis zum Universitätsgelände. Natürlich haben wir auch den wichtigen Downtown Teil  nicht ausgelassen und fanden unseren sogar hinunter bis zur Wasserkante des Lake Ontario und waren somit einen vollen Tag unterwegs. 

Für den nächsten Tag hatten wir uns einen Besuch im Royal Ontario Museum, kurz: ROM vorgenommen. Dort verbrachten wir auch einige Stunden in den Ausstellugen über die asiatischen Kulturen sowie über Biodiversität und Dinosaurier und auf höchster Ebene auch über die antiken Kulturen Rom Ägypten und Griechenlands. Obwohl die Ausstellungen reichlich Ausstellungsstücke zu bieten hatten, waren sowohl Sara als auch ich vom Museum enttäuscht, da in den Ausstellungen kein erkennbarer Erzählstrang und nur sehr wenig Hintergrundinformationen gegeben wurden. Dies hätte all den Exponaten einen viel lebendigeren Sinn verliehen und die Austellung noch einmal wesentlich interessanter gestaltet.

Für Mittwoch hatten wir noch am späten Dienstag abend Tickets für eine Bustour zu den Niagarafällen gebucht. Eine solche sollte für uns durch einen Rabatt des Hostels nur 55$ kosten wohingegen andere Teilnehmer 80 blechen mussten. Wir wurden pünktlich um 9 abgeholt und mit einem großen Bus und einem Tourguide zu den Fällen gebracht. Dieser Guide konnte dem Bus sehr viele Details zu Toronto und dem Wassserfall erzählen. Dort an den Niagarafällen hatten wir 2 Stunden Zeit uns umzugucken und diese zu bewundern. Ich muss zugeben, dass all das in die tiefe fallende Wasser sehr imposant ist und definitiv ein Höhepunkt meiner Tour war. Anschließend besuchen wir weitere im Programm enthaltene Orte wie den Ort Niagara on the Lake, welcher malerisch an der Flussöffnung zum Niagarasee gelegen ist. Auch ein Wein tasting war im Preis mit inbegriffen und wir durften drei verschiedene Weine in einer Weinschule kosten. Der letzte Wein war ein Eiswein und süß wie Sirup. Sehr lecker, doch uns armen Backpackern fehlte natürlich das Geld, ganz abgesehen vom Platz im Rucksack. 

In den Abenden im Hostel haben natürlich immer mit anderen Leuten aus dem Hostel im Commonroom verbracht. So kam es auch, dass wir am Donnerstag mit einigen anderen deutschen Mädchen und einer 18 jährigen Französin die Fähre nach Toronto Island nahmen. Dort verbrachten wir etwa zwei Stunden aber mussten festellen, dass es so kurz nach dem Winter dort noch sehr kalt und folglich nicht so schön wie im Sommer. Anschließend liefen nur wir zwei zum  St. Lawrence Market. Dort gibt es sehr viele riesige Lebemsmittelstände was mal wieder sehr interessant anzusehen war. 

An diesem Abend zogen in unser Zimmer zwei neue Deutsche ein- wir waren sehr viele Deutsche im Hostel. Mit den Neuankömmlingen verstanden wir uns auf anhieb gut (wir hatten auch schon etwas Jägermeister intus). Henry und Laura waren gerade erst in Kanada angekommen und somit nur Touristen. Wir hatten einen netten Abend zusammen und beschlossen den ersten Tag vorerst zusammen zu verbringen. Vorgenommen für diesen Tag hatten uns, den CN Tower hochzufahren. Dieses höchste Gebäude Torontos konnten wir mit einem Fahrstuhl auf 350m hochfahren. Von dort hatte man eine tolle Sicht auf die Stadt sowie den Lake Ontario. Anschließend liefen wir zusammen durch Chinatown und Kesington bevor die Touristen aufbrachen um ebenfalls die Insel zu besichtigen. 

Am Samstag hatten wir uns vorgenommen, einen Shoppingtag einzulegen. Nachdem ich jedoch schon im ersten Laden eine passende Jeans gefunden hatte und wir beide für weitere Sachen kein Geld hatten, hatte sich dieses Vorhaben sehr schnell erledigt. Deshalb schlenderten wir noch einmal durch die Stadt und landeten am Ende noch in little Italy, welches aber ebenfalls kein muss bei einer Besichtigung Torontos sein muss. Am letzten Abend in Toronto saßen wir schon früh mit allen neugewonnenen Freunden zusammen und tranken noch bis spät zusammen. 

Am folgenden morgen brachen wir nach dem Frühstück auf und liefen zur Busstation von wo wir nach Ottawa fuhren sollten. Der Transfer klappte auch problemlos, jedoch hatten wir eine Unsicherheit, nämlich unsere Unterkunft. Wir wollten, um Geld zu sparen, couchsurfing machen ( bei einem Host umsonst auf der Couch übernachten), allerdings antwortete uns dieser nicht. Kurz nachdem wir jedoch angekommen waren, bekamen wir eine Nachricht und konnten vom Host abgeholt werden. An diesem Abend hatten wir, da nichts anderes zu verfügung, unser Osteressen bei McDonalds. Anschließend begaben wir uns ins Bett da wir doch schon sehr müde waren. 

Am folgenden Montag hatten wir uns die Erkundung Ottawas vorgenommen.  Dort stellten wir schnell fest, dass die Regierungsgebäude zwar schön sind, allerdings die Stadt nicht groß und sehr langweilig ist. Mehr als zwei Tage wollen wir hier nicht bleiben. Heute gehen wir noch in ein Museum und morgen reisen wir dann weiter nach Montreal. 

 

Liebe Grüße 

 

Damian 

 

Und bevor ich es vergesse, frohe Ostern euch allen!

Fotos gibt es sobald ich besseres Internet habe.

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